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Elektrodenschlamm

Diese Erklärung bezieht sich ausschließlich auf die Bildung von Elektrodenschlamm bei der elektrolytischen Herstellung von Silberlösung!

Elektrodenschlamm ensteht naturgemäß durch eine Anlagerung von Silberpartikeln/-ionen bzw. von Silberoxid an der Oberfläche der Elektroden, unter Einfluß des elektrischen Stromes.
Diese Anlagerung von Silberionen kann sich in lockeren, kristallinen, strauchartigen Strukturen zeigen (siehe auch Dendriten), Silberoxid hingegen ist als dunkler, eng anhaftender Belag sichtbar.
Durch die Vermischung des Silbers mit aufsteigenden Wasserstoff-Bläschen entsteht ein wolkenartiges Aussehen.

Elektrodenschlamm kann gezielt durch Reinigung der Elektroden und Filtration der Lösung entfernt werden.

Ausschlaggebend für die Stärke des Elektrodenschlamms sind verschiedene Faktoren, u. a. ist vor allem die Qualität des verwendeten Wassers von Bedeutung.
Eine Minderung durch die eingesetzte Elektronik ist nicht möglich, weshalb beim Ionic-Pulser®-System beispielsweise von Anfang an auch keine Polaritätsumschaltung zum Einsatz kommt.


Die Nachteile bei Systemen mit kontinuierlichem Polaritätswechsel liegen darin, daß der größte Teil des Elektrodenschlamms bei jeder einzelnen Umpolung der Elektroden in die Lösung geschleudert wird und lediglich für das bloße Auge keine sichtbare Dendritenbildung erfolgt. Dadurch entsteht der falsche Eindruck einer reduzierten Schlammbildung.
Die hier in die Lösung abgegebenen Partikel sind aber auf Grund Ihrer Größe (sichtbar!) keine Kolloide und verschlechtern damit die Qualität des kolloidalen Silbers.

Mehr zum Thema finden Sie hier:

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Polaritätswechsel